Wettbewerbe und Auszeichnungen für bürgerschaftliches Engagement machen den freiwilligen Einsatz von Millionen Menschen sichtbar und stärken deren Anerkennung. Hier finden Sie Auszeichnungen für freiwilliges Engagement, die Sie nach unterschiedlichen Filterkriterien wie u.a. Preisgeldern recherchieren können.

https://www.deutscher-engagementpreis.de/preiselandschaft/


Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung

Die erste Förderrunde „Kultur macht stark – Jugendgruppe erleben“ ist ausgelaufen. Ab 2018 bis 2022 gibt es nun „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. Ziel ist es, das zivilgesellschaftliche Engagement zu stärken und besser zu vernetzen. Zielgruppe der förderfähigen außerschulischen Bildungsangebote sind 3- bis 18-jährige Kinder und Jugendliche.  Die Angebote werden von Bündnissen mit mindestens drei lokalen Partnern durchgeführt. Ungewöhnliche Partnerschaften, die neue Perspektiven und Ansätze einbringen, sind dabei gewollt. Inhaltlich steht die gesamte Bandbreite der kulturellen Bildung offen – von der Alltagskultur über die Literatur und die Musik bis hin zum Theater und Zirkus. Neuerung: die Beratung lokaler Akteure durch zusätzliche Servicestellen in den Bundesländern wird ausgebaut und die Antragstellung vereinfacht. In Sachsen gibt es leider (noch) keine Servicestelle (Stand 01/2018).

 www.buendnisse-fuer-bildung.de




Satzung des Stadtjugendring Dresden e.V.

§1 Name und Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein trägt den Namen „Stadtjugendring Dresden e.V.“ (SJR DD).
  2. Sitz des Vereins ist Dresden.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i.S. des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugendhilfe, die Förderung der Erziehung und Bildung sowie die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. DerVerein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke eingesetzt werden.
  3. Die Vertreter der Mitglieder und die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen für persönliche Zwecke aus Mitteln des Vereins.
  4. Die Mitglieder haben bei einem Ausscheiden keine Ansprüche auf das Vereinsvermögen.
  5. Der Stadtjugendring Dresden e.V. begünstigt keine Personen durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung.

§3 Ziele

  1. Der Verein versteht sich als Interessenvertretung der ihm angehörenden Kinder- und Jugendorganisationen gegenüber der Öffentlichkeit und Einrichtungen der Kommune und des Staates.
  2. Die Grundlage der Zusammenarbeit ist die gegenseitige Achtung der politischen, sozialen, religiösen und nationalen Unterschiede sowie der in der Verfassung garantierten Persönlichkeitsrechte der von den Mitgliedern vertretenen Personen.
  3. Der Verein artikuliert die Interessen junger Menschen, ihre Lebensauffassungen und Ideale, Hoffnungen, Sorgen und Ängste sowie berechtigte Ansprüche und bringt diese in den Prozess des gesellschaftlichen Lebens ein.
  4. Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die freie Jugendhilfe, Förderung der Jugendbildung und des sozialen sowie demokratischen Verhaltens junger Menschen, die Interessen-vertretung in der Öffentlichkeit, die Einflussnahme auf die Gesetzgebung sowie die Integration von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in die Gesellschaft.
  5. Der Verein wendet sich gegen antihumanistische, militaristische und totalitäre Aktivitäten in der Gesellschaft.

§4 Aufgaben

  1. Der Verein leistet soziale Arbeit. Er unterstützt die Arbeit seiner Mitglieder und betreibt eigene Einrichtungen und Projekte. Er arbeitet vorrangig in der Stadt Dresden.
  2. Der Verein hat insbesondere folgende Aufgaben:

    1. das gegenseitige Verständnis und die Zusammenarbeit zwischen Kindern und Jugendlichen sowie ihre Organisationsformen zu fördern,
    2. Anliegen der Kinder und Jugendlichen sowie die Interessen der Kinder- und Jugendorganisationen gegenüber der Öffentlichkeit, dem Stadtparlament und der Stadtverwaltung zu vertreten,
    3. auf die Kinder- und Jugendpolitik vorrangig in der Stadt Dresden Einfluss zu nehmen,
    4. im Rahmen der Jugendhilfe ihm zufallende Aufgaben in Abstimmung mit den beteiligten Institutionen, Behörden und Einzelpersonen wahrzunehmen,
    5. die Förderung der jungen Generation, insbesondere durch Förderung des sozialen und demokratischen Verhaltens, der Jugendbildung, des ökologischen Bewusstseins, der Aus- und Weiterbildung und kultureller und sportlicher Interessen mitzugestalten,
    6. den Aufbau und die Gestaltung von interkulturellen und internationalen Beziehungen sowie den Austausch von Erfahrungen mitzugestalten,
    7. Förderung und Unterstützung von Minderheiten und benachteiligten Gruppen,
    8. die Zusammenarbeit mit Institutionen und Organisationen im Bereich der Erziehung und Bildung sowie der Pflege von Kontakten mit der Wissenschaft zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit.

§5 Mitgliedschaft

  1. Mitglieder können Kinder- und Jugendorganisationen sein, deren Satzungen / Ordnungen, Programme und deren praktische Arbeit der Zielrichtung des Vereins entsprechen. Landes- oder bundes-weite Jugendorganisationen müssen durch eigene Satzungen / Ordnungen / Programme deutlich eine eigenständige Dresdner Struktur aufweisen.
  2. Von der Mitgliedschaft ausgeschlossen sind Organisationen, welche gleichzeitig Teil einer politischen Partei, Mitglied des Zusammenschlusses von Strukturen politischer Parteien oder solch ein Zusammenschluss selbst sind.
  3. Die Aufnahme in den Stadtjugendring Dresden e.V. muss schriftlich beantragt werden. Über die Aufnahme entscheidet die Vertreterversammlung mit 2/3 Mehrheit.
  4. Können oder wollen entsprechende Organisationen die in Absatz 1-3 gestellten Voraussetzungen nicht erfüllen, haben sie die Möglichkeit, den Beobachterstatus zu beantragen. Die Vertreterversammlung entscheidet mit 2/3 Mehrheit. Organisationen mit Beobachterstatus sind nicht stimmberechtigt.
  5. Die Mitgliedschaft erlischt bei Selbstauflösung oder durch Austritt des Mitglieds. Die Mitgliedschaft beginnt und endet unmittelbar nach Beschlussfassung.
  6. Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Beschluss ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung muss dem Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme gewährt werden. Für den Ausschluss ist die 2/3-Mehrheit der Vertreterversammlung notwendig.
  7. Absätze 5 und 6 gelten auch für Organisationen mit Beobachterstatus.

§6 Mitgliedsbeiträge

  1. Mitgliedsbeiträge werden in einer Beitragsordnung geregelt.
  2. Änderungen zur Beitragsordnung sind wie Änderungen der Satzung zu behandeln.

§7 Organe des Stadtjugendringes

  1. Die Vertreterversammlung
  2. Der Vorstand

§8 Die Vertreterversammlung

  1. Zur Vertreterversammlung entsenden die Mitglieder zwei VertreterInnen, die stimm- und antragsberechtigt sind.
  2. Die Mitglieder haben eine regelmäßige Teilnahme an den Vertreterversammlungen zu gewährleisten.
  3. Die Organisationen mit Beobachterstatus können bis zu zwei Personen entsenden. Sie haben Rederecht und Antragsrecht.
  4. Die Vertreterversammlungen sind öffentlich soweit nicht berechtigte Interessen einzelner oder schutzbedürftiger Gruppen entgegenstehen. Die Öffentlichkeit und / oder die Beobachter können für die Dauer der Sitzung bzw. zeitweilig ausgeschlossen werden. Über die in nicht öffentlichen Sitzungen behandelten Themen ist Stillschweigen zu bewahren.
  5. Die ordentliche Vertreterversammlung findet mindestens einmal im Halbjahr statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich, unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Zwei - Wochen - Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag.
  6. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Vertreterversammlung einberufen. Sie muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von 1/10 der Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Vertreterversammlung gelten die Vorschriften der ordentlichen Vertreterversammlung.
  7. Die Abstimmungen in der Vertreterversammlung sind in der Regel offen. Geheim müssen Abstimmungen dann sein, wenn dies von einem Vertreter gefordert wird. Wahlen sind grundsätzlich geheim vorzunehmen.
  8. Über die Vertreterversammlung ist ein Protokoll zu führen.
  9. Beschlüsse werden in der Regel mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Vertreter der Mitglieder gefasst.
  10. Die Vertreterversammlung ist beschlussfähig, wenn satzungsgemäß eingeladen wurde.
  11. Beschlüsse, welche laut Satzung keine 2/3-Mehrheit verlangen, werden mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Satzungsänderungen erfordern eine absolute 2/3-Mehrheit.
  12. Die Vertreterversammlung wählt eine Revisionskommission. Die Bildung weiterer Arbeitsgruppen und Kommissionen ist möglich.
  13. Die Vertreterversammlung und der Vorstand haben sich eine Geschäftsordnung zu geben.

§9 Der Vorstand 

  1. Der Vorstand besteht aus mindestens 3 Personen:

    1. dem / der 1.Vorsitzenden,
    2. dem / der 2. Vorsitzenden,
    3. dem / der SchatzmeisterIn

      Diese nehmen die Vertretung des Vereins im Sinne §26 BGB als jeweils Einzelvertretungsberechtigte wahr. Weiterhin können bis zu zwei Beisitzer gewählt werden.

  2. (2) Die Personen für die Ämter des Vorstandes werden auf Vorschlag durch einzelne Mitglieder für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Dabei ist in folgender Reihenfolge zu wählen:

      1. 1. Vorsitzende(r)
      2. 2. Vorsitzende(r)
      3. SchatzmeisterIn
      4. die BeisitzerInnen.

  3. In das Amt gewählt ist derjenige, der im ersten Wahlgang die absolute, im zweiten Wahlgang die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält.
  4. Bei vorzeitigem Ausscheiden einer Person ist eine Nachwahl auf der nächsten Vertreterversammlung vorzunehmen. Für die Funktion der Beisitzer ist dies nicht zwingend.
  5. vorzeitige Neuwahl muss einberufen werden, wenn dies ein Drittel der Mitglieder unter Abgabe der Gründe schriftlich fordert.
  6. Der Vorstand kann höchstens für die Dauer seiner Amtszeit bis zu zwei Personen als nicht stimmberechtigte Beisitzer kooptieren. Der Vorstand muss die Mitglieder in der nächsten Vertreterversammlung nach der Kooptation darüber informieren.
  7. Der Vorstand kann einen Geschäftsführer berufen, der von der Vertreterversammlung bestätigt werden muss.
  8. Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Vorstandsmitglieder können für die Vorstandstätigkeit eine pauschale Vergütung erhalten. Weiteres regelt die Vertreterversammlung in der Finanzordnung.

§10 Satzungsänderungen

  1. Anträge zu Satzungsänderungen müssen schriftlich beim Vorstand eingereicht und von diesem spätestens mit der Einladung zur Vertreterversammlung den Mitgliedern zugeleitet werden.
  2. Zu einer Satzungsänderung ist eine absolute 2/3 Mehrheit der Vertreterversammlung notwendig.
  3.  Der Vorstand kann Änderungen und Ergänzungen der Satzung vornehmen, von denen das Registergericht oder das Finanzamt für Körperschaften die Anerkennung als gemeinnützig abhängig macht, soweit diese Abänderung sich nicht auf den Zweck desVereins, auf bei Wahlen und Beschlüssen notwendige Mehrheiten und auf die Verwendung desVereinsvermögens bei Auflösung beziehen.

§11 Auflösung 

  1. Die Auflösung des Vereins ist nur im Rahmen einer ordentlichen oder außerordentlichen Vertreterversammlung möglich. Dieser Beschluss erfordert die absolute 2/3-Mehrheit.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Jugendhilfe. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.

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