Stadtjugendring Dresden e.V.

U18 - jetzt Wahllokale anmelden

Ab sofort ist unter https://wahlen.u18.org/auth/anmelden (externe Seite) das Registrieren von Wahllokalen zur U18-Bundestagswahl möglich. 
In Dresden sind wir für organisatorische Fragen oder die Kolleg*innen der Demokratiebildung des Roten Baums für inhaltliche Fragen gern Eure Ansprechpartner*innen. Weitere Infos erhaltet ihr über unsere Geschäftsstelle oder per Mail über u18(at)sjr-dresden.de.

Ein Austauschnachmittag zur Nachhaltigkeit

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Der Ferienpass 2021 ist da

Ab dem 21. Juni ist der Ferienpass in den Bürgerbüros der Landeshauptstadt erhältlich.

weitere Infos gibt es unter dresden.de (externe Seite)

#gelbeZettel - Aktionswoche

Perspektivpapier des KJRS - Aktuelle Erfodernisse für OKJA & Jugendverbandsarbeit in der Pandemie

#gelbeZettel - Jugendbeteiligung unter Pandemiebedingungen

Über das Wochenende, beginnend am Freitag, den 26. März 2021, organisierte der Stadtjugendring Dresden e.V. eine Mitmachaktion mit dem Hashtag #gelbeZettel. Jugendliche waren aufgerufen, ihre Anliegen in die Öffentlichkeit zu tragen.
Anett Dahl, Geschäftsführerin des Stadtjugendrings, führt aus: "Jugendliche werden in der Pandemie kaum oder gar nicht gehört und mit ihren Anliegen wahrgenommen. Wir haben mit der Aktion #gelbeZettel den öffentlichen Raum wie bei einem Flashmob als Bühne für die Wünsche und Interessen von jungen Menschen in der Pandemiezeit genutzt. In Jugendvereinen und -verbänden, in Jugendtreffs und Jugendhäusern wurden Sprechblasen gestaltet und am Freitag aufgehangen und fotografiert. Diese Bilder geben einen Einblick in die Gedanken und Gefühle derer, die gerade nicht laut zu hören sind."

Sören Bär, Vorsitzender des Stadtjugendring, berichtet: "Ich bin beeindruckt, wenn in einer Sprechblase zu lesen ist, 'Ich wünsche mir eine Stadt, die ohne Autos ist'. Mich entsetzt, wenn ich lese, 'Mein Leben ist schrecklich, da ich nichts machen kann.' Für mich ist klar: Junge Menschen müssen in den nächsten Monaten an den gesellschaftlichen Diskussionen stärker beteiligt werden. Jugendliche sind nicht nur Schüler*innen, denen ein Schulbesuch ermöglicht werden soll oder Einkäufer*innen bei Click+Collect. Sie sind auch Teil von Freundeskreisen, ehrenamtlich Engagierte im Jugendverband oder Besucher*innen im Jugendhaus. Dem wird zu wenig Rechnung getragen.

Die aktuellen Öffnungsdiskussionen zeigen sehr klar, dass nicht die Bedürfnisse der jungen Menschen im Vordergrund stehen. Wenn dies so wäre, hätte man mit den 7.- oder 8.-Klässlern angefangen und wäre dann aufwärts gegangen, denn hier spielt die Peergroup eine viel zentralere Rolle. Man hätte bewusst jungen Menschen mehr Freiräume gelassen, weil sie viel stärker unter den Kontaktbeschränkungen leiden - also beispielsweise auch Jugendarbeit und Sport in die ersten Öffnungen mit aufgenommen. Zugespitzt gesagt: Indem man die Kita und Grundschule über alles setzt, orientiert man sich mehr an den Interessen der Eltern und Arbeitergeber*innen und weniger an denen der Kinder und Jugendlichen. Ich fände es wäre eine interessante Idee, wenn Erwachsene ihre Kontaktbudgets bewusst stärker einschränken würden, um jungen Menschen so mehr Freiräume zu ermöglichen.
Jugend(verbands)arbeit braucht klare Perspektiven. Mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl möchte ich die Aussage 'Ich träume von einer Stadt, in der ich mit 16 wählen kann' hervorheben, die zeigt, Jugendliche wollen mitentscheiden und erwarten hier politische Veränderungen. 'Tut mehr gegen den Klimawandel' oder 'Ich würde für besseres Internet in Deutschland stimmen' sind klare Aufträge."

Stephan Wilczek, Jugendwart bei der Evangelischen Jugend, ergänzt: "Die letzten Monate haben gezeigt, dass Jugendliche die Hygieneregeln einhalten. Gerade im Jugendverband wird darauf geachtet, dass es allen miteinander gut geht und Infektionsrisiken vermindert werden. Unseren Mitgliedern erschließt sich nicht, dass sie mit schlechten Hygienekonzepten oder fehlenden Teststrategien in der Schule sind und am Nachmittag keine Gruppenstunde im Park oder an der Elbe stattfinden kann. Das Engagement ist weiterhin hoch, doch Online-Treffen können die echte Begegnung nicht ersetzen. Das Hineinwachsen in die Jugendverbandsarbeit geschieht nicht am Bildschirm. Denn Jugendverbandsarbeit heißt eben, wirklich ganzheitlich mitzugestalten, anzupacken, was zugetraut zu bekommen, im Vollzug und anhand von echten Erfahrungen zu lernen. Das ist das, was unsere Gesellschaft braucht. Mich erfreut, wenn ich Sprechblasen lese, auf denen steht, dass Jugendliche Angst haben, unnütz zu sein, nicht gebraucht zu werden, wenn
sie merken, dass sie sich nicht persönlich weiterentwickeln können und sich Möglichkeiten wünschen, herausgefordert zu sein, Räume zum Anpacken und Mitgestalten wollen. Genau dafür gibt es uns Jugendverbände."

Internationaler Tag der sozialen Arbeit

Weltsozialarbeitstag  ist am 16.März 2021. Es ist der Tag im Jahr, an dem Sozialarbeiter weltweit zusammen stehen, um unsere gemeinsame Botschaft global voranzutreiben. In diesem Jahr hebt der Weltsozialarbeitstag 2021 Ubuntu hervor: Ich bin, weil wir sind.

Weitere Infos erhaltet ihr unter ifsw.org (externe Seite)

5. Dezember - Tag des Ehrenamtes

3 Thesen zur Jugend(verbands)arbeit

 Internationaler Tag der Jugend

„Die Jugend ist unsere Zukunft!“ Wie oft hören wir diesen Satz… Doch manchmal haben wir den Eindruck, dass junge Menschen mit ihren für diese Lebensphase typischen Herausforderungen wenig ernst- und wahrgenommen werden. Es ist Zeit das zu ändern!

Der internationale Tag der Jugend wurde 1999 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen initiiert. Es geht darum, auf die Situation und die Belange von jungen Menschen aufmerksam zu machen, damit politische Entscheidungsträger*innen besser darauf eingehen – sowohl global als auch lokal. Warum ist das wichtig? Weil ihre Politik Auswirkungen auch auf die Jugendlichen hat. Das betrifft z.B. Fragen der schulischen Bildung, der Gesundheit oder des Klimaschutzes ebenso wie Entscheidungen in der Sicherheits- oder Wirtschaftspolitik.

„Das Thema des Internationalen Jugendtags 2020 lautet „Engagement der Jugend für globales Handeln“. Es soll aufzeigen, wie das Engagement junger Menschen auf lokaler, nationaler und globaler Ebene nationale und multilaterale Institutionen und Prozesse bereichert und daraus Lehren zieht, wie ihre Vertretung und ihr Engagement in der formalen institutionellen Politik erheblich verbessert werden können.
...

Die Einbeziehung der Jugend in formelle politische Mechanismen erhöht die Fairness politischer Prozesse durch den Abbau demokratischer Defizite, trägt zu einer besseren und nachhaltigeren Politik bei und hat auch eine symbolische Bedeutung, die weiter zur Wiederherstellung des Vertrauens in öffentliche Institutionen, insbesondere unter Jugendlichen, beitragen kann. Darüber hinaus erfordert die überwiegende Mehrheit der Herausforderungen, denen sich die Menschheit derzeit gegenübersieht, wie der COVID-19-Ausbruch und der Klimawandel, konzertierte globale Maßnahmen und das sinnvolle Engagement und die Beteiligung junger Menschen, um wirksam angegangen zu werden.“

(www.un.org/en/observances/youth-day (externe Seite))

Fokus des Stadtjugendring Dresden e.V. als parteilicher Partner für junge Menschen in Dresden:

GLOBAL– Wir fordern die Umsetzung der UN-Menschenrechts-, Kinderrechts- und Behindertenrechtskonventionen.

EU-EBENE – Wir unterstützen das Positionspapier des DBJR „Forderungen an die Deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2020“

BUND, LAND, STADT-Ebene – Wir unterstützen die Schaffung guter Aufwachs-, Entwicklungs- und Engagementbedingungen und wünschen uns dafür verlässliche Strukturen und Ressourcen für alle Akteure.

30 Jahre Stadtjugendring Dresden

Viele Dresdner Firmen, Institutionen und Vereine feiern in diesem Jahr ihr dreißigjähriges Bestehen. So auch der Stadtjugendring Dresden e.V.


Am 22.03.1990 erblickte der Dresdner Dachverband für Kinder- und Jugendarbeit „das Licht der Welt“ und ist seitdem Vertreter für Kinder- und Jugendinteressen in der Landeshauptstadt. Der Stadtjugendring ist Mitglied im Jugendhilfeausschuss, bringt sich in aktuelle Debatten rund um Ehrenamt und Beteiligung ein und betreibt in Kooperation mit dem Büro für freie Kultur- und Jugendarbeit e.V. das Kinder- und Jugendbüro Dresden.

Mit dem ersten „Runden Tisch der Jugend“ am 14.12.1989 wurde ein neues Kapitel für Kinder- und Jugendarbeit in Dresden aufgeschlagen. Nachdem über 4 Jahrzehnte Jugendarbeit überwiegend zentralisiert und ideologisiert stattfand, begannen sich die Akteure zu freien und selbstbestimmten Organisationsformen Gedanken zu machen und Verbände und Vereine ins Leben zu rufen. Ziel war es auch, vorhandene Jugendclubs in deren Bestand zu sichern und zur Verfügung stehende Mittel für Zwecke der Kinder- und Jugendarbeit gut weiterzuverwenden.

Der Ruf nach einer Dachorganisation, die die Interessen junger Menschen und deren Zusammenschlüsse in jugendpolitische Diskussionen einbringt wurde stärker, so dass schließlich mit Beschluss des 5. Runden Tisches der Jugend im März 1990 die Gründung des Stadtjugendring Dresden e.V. initiiert wurde.

Wir blicken mit einem kleinen Staunen und großer Dankbarkeit auf die vergangenen 30 Jahre zurück. So vieles ist entstanden, neue Ideen wurden geboren und umgesetzt, manches unmögliche möglich gemacht. In jedem Fall hat sich die Kinder- und Jugendarbeit in Dresden im Vergleich zu den 90er Jahren enorm entwickelt. Allen Wegbegleiter*innen herzlichen Dank dafür!

Wozu braucht der Freistaat Sachsen Jugendarbeit ?

Nachhaltigkeit - für uns ein wichtiges Thema

Wir als Stadtjugendring setzen uns für die Rechte junger Menschen ein. Deswegen wollen wir die Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen erhalten und verbessern.
Wir als Stadtjugendring sind Interessenvertretung für junge Menschen. Deswegen nehmen wir die Anliegen der Fridays for Future Bewegung ernst.


Unsere Mitglieder setzen sich für Nachhaltigkeit ein. Ihre Motivationen sind dabei unterschiedlich:
Bewahrung der Schöpfung, Natur- und Umweltschutz, globale Gerechtigkeit, Überwindung der ökologischen Widersprüche im Kapitalismus, bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen. Daran wollen wir als Dachverband anknüpfen.
Im Jahr 2019 entstand ein erstes Nachhaltigkeitskonzept. Dieses wird in einer Arbeitsgruppe gemeinsam mit unseren Einrichtungen und Projekten sowie den Mitgliedern ständig weiterentwickelt.

Ehrenamt würdigen

Wettbewerbe und Auszeichnungen für bürgerschaftliches Engagement machen den freiwilligen Einsatz von Millionen Menschen sichtbar und stärken deren Anerkennung. Hier finden Sie Auszeichnungen für freiwilliges Engagement, die Sie nach unterschiedlichen Filterkriterien wie u.a. Preisgeldern recherchieren können.

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